Die
Technik des Hartlötens mit niedrigschmelzenden Silberhartloten und darauf
abgestimmten Flussmitteln hat in Industrie und Handwerk ganz Europas in den vergangenen
25 Jahren einen bedeutungsvollen Aufschwung erfahren. Das
Hartlöten hat bereits seit Jahren seinen festen Platz neben den zahlreichen
Schweissverfahren auf allen Gebieten der metallverarbeitenden Industrie und des
Installationshandwerkes. Hartgelötete Verbindungen werden dabei wegen ihrer
guten Festigkeitseigenschaften in steigendem Umfang eingesetzt. Unter
Hartlöten versteht man das Löten mit Loten, deren Liquidustemperatur
oberhalb von 450 °C liegt. In der Praxis beträgt die Arbeitstemperatur
mehr als 600 °C. Zum Schweissen lässt sich das Hartlöten im wesentlichen
wie folgt abgrenezen:
Die
Schmelztemperatur des Lotes ist niedriger als die des Grundwerkstoffes. Bei
Löttemperatur benetzt das flüssige Lot den Grundwerkstoff und füllt
den Lötspalt durch "Kapillarkräfte". In
der nachstehenden Tabelle sind weitere wichtige Unterscheide zwischen dem Löten
und dem Schweissen einander gegenübergestellt. |