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| | Die
Weichlötverfahren arbeiten bei Temperaturen unter 500 °C. Bei diesen niedrigen
Temperaturen ist die Entfernung der Oberflächenoxide von Aluminium und Al-Leg.
noch schwieriger als beim Hartlöten. Es besteht heute die Möglichkeit, die Oxidhaut
unter einer aufgetragenen Schicht geschmolzenen Lotes entweder mechanisch oder
durch die Anwendung eines Spezialweichlöt-flußmittels zu zerstören und so das
Lot auf diesem Leichtmetall zum Benetzen zu bringen. Das mechanische Zerstören
der Oxidhaut erfolgt dabei entweder durch Reiblöten oder durch die Anwendung von
Ultraschall. Beim Reiblöten wird das Lot auf dem auf Arbeitstemperatur erwärmten
Werkstück auf die Lötfläche aufgerieben. Dabei bildet sich eine dünne Schicht
aus geschmolzenem Lot, durch die hindurch die Oxidschicht durch das Reiben mit
dem Lotstab oder die zusätzliche Verwendung einer Drahtbürste oder Schabers zerstört
wird. Wegen der umständlichen Arbeitsweise wird das Reiblöten nur für Reparaturlötungen
angewendet. Die Erwärmung erfolgt meist mit einem Brenner. Für kleine Teile ist
jedoch auch das Kolbenlöten anwendbar. | 
| | | | | | 2.2
Grundwerkstoffe | | | | | | Geeignete
Aluminiumsorten sind Reinaluminium ( Al99,5 und Al99,5Ti ) sowie die Legierungen
AlSi5. Magnesiumhaltige Legierungen sollten vermieden werden, da es Probleme gibt,
die Oxidschicht zu entfernen. | | | | | |
Stand:
25.01.2009
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