Die damit erworbenen Geschäftsbereiche Automotive Catalysts, Precious Metals Chemistry,
Technical Materials, Fuel Cells, Jewellery and Electroplating sowie das Precious
Metals Management ergänzen und erweitern die Aktivitäten von Umicore beträchtlich.
Europäische und amerikanische Kartellbehörden haben den Kauf inzwischen genehmigt.
Der
neue Umicore-Konzern mit nun 12.500 Mitarbeitern ist ein weltweit führender Anbieter
edelmetallhaltiger, metallurgischer und chemischer Produkte, der auf allen Kontinenten
präsent ist. Die Aktien von Umicore werden an der Brüsseler Börse notiert und
sind Teil des BEL 20, dem Index der wichtigsten belgischen Aktien. Im Jahr 2002
erzielten die rund 9.000 Mitarbeiter einen Umsatz von € 3,2 Mrd. Die hinzugekommenen
ehemaligen OMG-Geschäftsbereiche verzeichneten mit 3500 Mitarbeitern im gleichen
Zeitraum einen Umsatz von € 4,6 Mrd. inkl. Edelmetallhandel und werden unter dem
Namen Umicore AG & Co. KG mit Sitz in Hanau-Wolfgang firmieren. Im Zuge der Eingliederung
werden Martin G. Hess und Pascal Reymondet als Executive Vice-Presidents in das
Comité de Direction der n.v. Umicore s.a. berufen. Das
Management-Team begrüßt die Eingliederung in den internationalen Umicore-Konzern
ausdrücklich. Die
neu hinzugekommenen Geschäftsbereiche Automotive Catalysts, Precious Metals Chemistry,
Technical Materials, Fuel Cells sowie Precious Metals Management haben im hessischen
Hanau-Wolfgang ihren Hauptsitz. Der Geschäftsbereich Jewellery and Electroplating
wird von Pforzheim, von der Allgemeine Gold- und Silberscheideanstalt AG, geführt.
Zusammen mit ihren 28 Gesellschaften in Europa, Nord- und Südamerika, Afrika und
Asien beliefert die Umicore AG & Co. KG weltweit führende Kunden. Die Aktivitäten,
die auf eine über hundertjährige Tradition der Degussa im Edelmetallgeschäft und
im Recycling zurückgehen, wurden 2000 in die dmc² AG ausgegliedert und 2001 an
die amerikanische OM Group verkauft.
Eine Kernkompetenz von Umicore ist das Recycling von Edel- und Nichtedelmetallen.
Daneben entwickelt das Unternehmen auch Lösungen zur Reinigung von Abgasen aus
Verbrennungsmotoren und Kernkomponenten für Brennstoffzellensysteme. Hier wie
auch bei Advanced Materials (z.B bei Germanium-Produkten wie Linsen oder Wafern
und bei Batteriematerialien) ist Umicore Technologieführer. Das breite Produktportfolio
wird durch Zink- und Kupfer-Materialien komplettiert.
Umicore ist ein internationaler Konzern mit den Kernkompetenzen Metall und Materialwissenschaften,
der sich auf Anwendungsgebiete mit hohem Know-how konzentriert. Umicores Produkte
sind essentiell für das tägliche Leben und werden für neue, technologisch bahnbrechende
Entwicklungen genutzt. Gemäß dem Slogan "Materials for a better life" entwickelt
Umicore nachhaltige Produkte, Recycling-Kreisläufe und Systemlösungen, die Werte
für ihre Kunden schaffen. Im Jahr 2002 erzielte Umicore einen weltweiten Umsatz
von € 3,2 Mrd.
Mag. Marcus Fasching |